Themendossier: Sexuelle Selbstbestimmung

Frauengesundheitspolitische Forderung des Arbeitskreises Frauengesundheit e.V.

Der Arbeitskreis Frauengesundheit e.V. tritt für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen ein, gerade bei Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch. Der Arbeitskreis Frauengesundheit fordert, die Paragrafen 218 und 219a des Strafgesetzbuchs abzuschaffen. Der Schwangerschaftsabbruch ist kriminalisiert. Aus diesem Grund wird er stigmatisiert. Das schadet der Gesundheit von Frauen und verletzt ihre sexuellen und reproduktiven Rechte.

Einstieg ins Thema Schwangerschaftsabbruch

Podcast vom Kongress Armut und Gesundheit 2020: Im Fokus: § 218 und § 219a

Aktuelles

    • Schwangerschaftsvorsorge im Spannungsfeld der Berufsgruppen, Artikel von Dagmar Hertle (Mitglied im AKF), Danny Wende, Nikolaus Schmitt, erschienen in Gesundheits- und Sozialpolitik (G&S), Jahrgang 75 (2021), Heft 2
    • Positionspapier des Arbeitskreises Frauengesundheit e.V. an die Vertreter*Innen der Parteien zu den Koalitionsverhandlung der Verhandlungsgruppe Gesundheit, Frau Daniela Behrens, Frau Maria Klein-Schmeink und Frau Christine Aschenberg-Dugnus, sowie Herrn Prof. Lauterbach,  Herrn Dr. Garg,  Herr Prof. Ullmann, Frau Jensen, Frau Schauws und Frau Dr. Jasper-Winter vom 21.10.2021
    • Pressemitteilung des Arbeitskreises Frauengesundheit e.V. zum Safe abortion day, 28.9.2021 – 150 Jahre Kriminalisierung sind genug!
    • Dr. Alicia Baier, Vorstandsmitglied des Doctors for Choice Germany e.V., über ihre Erfahrung mit einer Anzeige wegen „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft
    • Im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie wurde im Juni 2021 ein Rechtsgutachten veröffentlicht, das sich mit den Möglichkeiten gesetzlicher Neuregelungen im Konfliktfeld «Gehsteigbelästigungen» auseinandersetzt. Ungewollt Schwangere, Berater*innen, Ärzt*innen und deren Persönlichkeitsrechte sowie Berufsfreiheit gilt es zu schützen und diese Rechte gegen die Versammlungs-, Meinungs- und Religionsfreiheit der Abtreibungsgegner*innen abzuwägen. Es wurden Vorschläge erarbeitet, wie der staatliche Schutzauftrag umgesetzt werden könnte.
    • Das Europaparlament hat am 24. 06.21 mit 378 Stimmen bei 255 Gegenstimmen und 42 Enthaltungen beschlossen, dass die Mitgliedsstaaten den Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen gewährleisten müssen. Abtreibungen müssten entkriminalisiert und Hindernisse zum Zugang abgebaut werden, Ärzteblatt vom 25.06.2021

Informationen für Frauen, die ungewollt schwanger sind:

Stellungnahmen und Pressemeldungen des Arbeitskreises Frauengesundheit e.V.

Frauenärztinnen vor Gericht

Prozess gegen den Nottulner Frauenarzt Detlef Merchel, Coesfeld am 20.5.2021 (Video- und Fotodokumentation)

Prozess gegen Bettina Gaber und Verena Weyer, Berlin, 14.6.2019 (Fotodokumentation)

Prozess gegen Nora Szász und Natascha Nicklaus, Kassel, 29.8.2018 (Fotodokumentation)

Wissenswertes

Vernetzung

Downloadmaterial für Demonstrationen und Veranstaltungen

Frauen als Expertinnen in eigener Sache und Ärztinnen beziehen Stellung zum § 219a

Gesundheitsinformation zum Schwangerschaftsabbruch und zu Leistungsanbietern, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen können, sind keine Werbung. Das elementare Recht von Frauen auf vollständige, gesundheitsbezogene Information wird bis heute durch den § 219a im Strafgesetzbuch (StGB) verhindert.

In unseren Videointerviews “Perspektiven auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch” sprechen Frauen als Expertinnen in eigener Sache und Ärztinnen beziehen Stellung. Hier geht es zu den Videointerviews …

Geschäftsstelle

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Sigmaringer Str. 1
10713 Berlin

Telefonzeiten:
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10 bis 12 Uhr
Tel.: 030 – 863 933 16
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