Archiv für die Kategorie Sexuelle Selbstbestimmung

Aktuelle Entwicklungen zum § 219a Strafgesetzbuch

Dr. Eva Waldschütz, niedergelassen als Frauenärztin in Wuppertal seit 2000, AKF-Mitfrau seit 1994   Gerichtsverhandlung und gesetzliche Grundlage Am 24. November 2017 wurde die Gießener Allgemeinärztin Kristina Hänel vom Gießener Amtsgericht wegen Verstoß gegen den § 219a zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Sie hatte auf ihrer Praxishomepage

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Legale Frauengesundheitsinformation zum legalen Schwangerschaftsabbruch, jetzt

Solidarität mit den angeklagten Ärztinnen – § 219a StGB streichen Berlin, 23.08.2018 Presseinformation Am 29.8.2018 findet in Kassel der Prozess gegen die Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus vor dem Amtsgericht Kassel statt. Am 6.9.2018 wird vor dem Gießener Landgericht der Berufungsprozess gegen die Ärztin Kristina Hänel

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Transparente Informationen für Frauen zu Schwangerschaftsabbrüchen notwendig. Paragraf 219a StGB abschaffen

Am 22.02.2018 werden im Deutschen Bundestag in erster Lesung drei Gesetzentwürfe debattiert, die – eingebracht von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion der FDP und der Fraktion DIE LINKE – die Abschaffung beziehungsweise die Einschränkung des Straftatbestands der „Werbung für den Schwangerschaftsabbruch“ nach Paragraf 219a StGB

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Unabhängige, vollständige und verständliche Gesundheitsinformation für Frauen! – Neuer Vorstand des AKF fordert Änderung bzw. Abschaffung des § 219 a

Frauenärztinnen werden kriminalisiert, weil sie auf ihren Internetseiten über Schwangerschaftsabbruch informieren. Viele von ihnen sind Mitglieder des Vereins. Eine Folge des § 219a ist, dass Frauen in ihrem Informationsrecht eingeschränkt werden. Der AKF fordert die Streichung, bzw. die Änderung, des § 219a StGB. Ingrid Mühlhauser, die Vorsitzende

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Stellungnahme: Ärztinnen wegen Verstoß gegen Paragraf 219a kriminalisiert – Transparente Patientinneninformationen zu Schwangerschaftsabbrüchen notwendig

Am 24. November 2017 wird der Fall einer Ärztin für Allgemeinmedizin vor dem Amtsgericht Gießen verhandelt. Der Grund: Sie hat auf ihrer Website angegeben, dass sie unter anderem Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Gegen zwei weitere Gynäkologinnen ist kürzlich ein Ermittlungsverfahren aus demselben Grund eröffnet worden. Die Anklagen beziehen sich

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Dagmar Herzog: Fragile Fortschritte: Ein internationaler Blick auf die Geschichte der sexuellen Selbstbestimmung von Frauen

Die 1960er und 70er Jahre brachten große Fortschritte im Kontext sexueller Rechte als Menschenrechte. In den 1980er und besonders 1990er Jahren wurde die Umsetzung vieler dieser Ideen in innovative Gesetze und maßgebende Richtlinien erwirkt – im europäischen Recht sowie in internationalen Organisationen. Doch seit der Jahrtausendwende sehen

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Schnitt in die Seele: Weibliche Genitalverstümmelung – eine fundamentale Menschenrechtsverletzung (Terre des Femmes)

Mit dem Titel thematisieren die Herausgeberinnen Abschreckendes: die Verstümmelung des weiblichen Genitale (FGM). FGM konfrontiert mit einer kulturell integrierten, uralten Praxis von Gewalt. Zunehmend migrieren Frauen aus den ca. 28 Ländern rund um den Äquatorgürtel, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird, nach Europa. Betroffen sind ca. 170

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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: „Tötungsspezialist“ ist Beleidigung: Aktivistinnen für sexuelle Selbstbestimmung von Frauen begrüßen das Urteil

Gemeinsame Pressemitteilung in Kooperation mit Netzwerk Frauengesundheit Berlin, Familienplanungszentrum Balance, Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. und Humanistischer Verband. Berlin – Am 13. Januar 2011 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte geurteilt, dass Abtreibungsgegner FrauenärztInnen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, nicht als „Tötungsspezialisten“ bezeichnen dürfen. Ist dies der Fall,

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Sexuelle Selbstbestimmung – Realität oder Utopie? Das Recht auf reproduktive Gesundheit nach 20 Jahren Wiedervereinigung

Gemeinsame Pressemitteilung in Kooperation mit Netzwerk Frauengesundheit Berlin, Familienplanungszentrum Balance, Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. und Humanistischer Verband. Sexuelle Selbstbestimmung – Realität oder Utopie? Das Recht auf reproduktive Gesundheit nach 20 Jahren Wiedervereinigung Wie steht es aktuell um die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen hierzulande und

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Mein Körper – Meine Verantwortung – Meine Entscheidung: Aktionstag “Stoppt christlichen Fundamentalismus” am 19.09.2015 in Berlin

Leben und Lieben ohne Bevormundung Das ist das Motto des Aktionstags “Mein Körper – Meine Verantwortung – Meine Entscheidung”, die das Aktionsbündnis Sexuelle Selbstbestimmung” am 19.09.2015 in Berlin durchführt. Extremistisch-religiöse Gegner des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung fordern das vollständige Verbot und eine Bestrafung aller Schwangerschaftsabbrüche – nicht

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